Freitag, 9. Mai 2014

Es blüht und wächst im April

Es blüht und wächst im April

Nachdem ich im letzten Post unsere Balkonkästen, welche mit winterharten Stauden bepflanzt sind, vorgestellt habe, möchte ich nun nochmal einige Ansichten aus dem April zeigen. Im April haben unsere Pflanzen ordentlich an Wachstum zugelegt. Es ist nun alles schön grün, manches blüht schon und es wird immer voller. :) Entschuldigt, wenn diesmal nicht so viel Text dabei ist... Heute habe ich einfach nicht so viel zu sagen... ;)

Blick aus dem Küchenfenster
Ab in den Garten... :)

Die neu eingezogene Funkie Golden Drop
Hätte gar nicht gedacht, dass sie so schnell wächst
Blick von der Lounge
Blick aus dem Wohnzimmer
Und einmal von der anderen Seite. Sorry für die schlechte Farbgebung
Traubenhyazinthen, Schneeglanz und Tulpe Anfang April
Ende April dominierte dann die Katzenminze :)


















Die Clematis Ooh La La ist Ende April voller Knospen!


Und die Funkie Fireworks machts ihm nach
Das Lampenputzergras Hameln treibt auch schon























Schirmbambus

Campanula Poscharskyana Lisduggon explodiert förmlich und bildet viele Blütentriebe

Die erste Blüte am Storchschnabel Elke



Harlekinweide





Ich habe die Harlekinweide auf Grund von Raupenbefall mit einem Spruzit, welches Rapsöl enthält, behandelt. Das bereue ich nun zutiefst! Am Abend wurde sie eingesprüht und am Tag darauf verbrannten in der Sonne fast alle Blätter. Ich hatte es mir ja schon fast gedacht.... Aber naja... Nun ist es so und ich denke, nach dem Stutzen des Neuaustriebs, wird sie wieder gut wachsen. :)










Hebe






Die Hebe treibt auch wieder schön durch. Ich hatte sie im Badezimmer überwintert, was ihr nicht sehr gut bekam. Schon fast tot geglaubt, hat sie sich nun glücklicherweise wieder gut erholt.













Campanula portenschlagiana und Sandkraut


Für diese drei kleinen Tontöpfchen durfte mein Freund sich ausnahmsweise mal drei Pflänzchen aus dem Baumarkt aussuchen. Da fiel es mir zugegeben wirklich schwer, mich nicht einzumischen :) Er hat Pflanzen ausgewählt, die ich nicht unbedingt genommen hätte. Aber das wollte ich ja auch. Und ich finde, sie sehen echt hübsch aus. Das Sandkraut blüht übrigens weiß. Die Pflanze ganz hinten, mit den weiß panaschierten Blättern ist eine Saisonbepflanzung, also nicht winterhart. Ein Name war nicht mit am Schild.





Kräuterkasten

Das ist unser Kräuterkasten. Von links nach rechts weiß panaschierter Thymian (Thymus vulgaris), Majoran, Salbei (Salvia Officinalis), Pfefferminze, Rosmarin und Thymian (Thymus vulgaris). Die Kräuter habe ich im Baumarkt gekauft und dann Anfang April direkt mit Kräutererde von Toom  und Tonkügelchen als Drainageschicht in den Kasten gepflanzt. Rosmarin und Thymian haben sogar schon Blüten angesetzt. Vom Rosmarin wusste ich, dass er Blüten bildet, habe sie aber noch nie zuvor gesehen... :)


Thymian Blüte
Rosmarin Blüte


















Der Granatapfelbaum Peony Magic hat sich im Laufe des April gut entwickelt. Ich habe ihn nun das dritte Jahr. Letztes Jahr wuchs er trotz des umtopfen in ein größeres Gefäß sehr schlecht. Das lag daran, dass ich ihn im Wohnzimmer überwinterte. So trieb er schon Anfang des Jahres ein paar sehr lange, spaddelige Triebe aus. Mehr konnte ich dann nicht erwarten. Bevor ich ihn nun verschenkte, wollte ich ihm noch eine Chance geben. Da er bis -10 Grad winterhart sein soll, ließ ich ihn mit etwas Fließ abgedeckt an der Mauer vor der Küche stehen. Winter war ja nun nicht wirklich, trotzdem treibt er so schön aus, wie noch nie. Und ich hoffe dieses Jahr auf die ersten Blüten. :) Unter dem Sträuchlein wächst übrigens Kamille, die sich letztes Jahr selbst ausgesät hat. 

Granatapfelbaum Peony Magic - Anfang April
Granatapfelbaum Peony Magic - Mitte April

Granatapfelbaum Peony Magic - Ende April
 Dies ist ein Limettenbaum (Citrus aurantifolia). Ihn habe ich ebenfalls im dritten Jahr. Bisher hatte er jedes Jahr massig zitronig duftende, weiße Blüten. Nach dem Umtopfen im Winter letzten Jahres entwickelten sich viele Blüten auch zu leckeren Früchten, die wir gern für unseren Cuba Libre am Wochenende nutzten... :) Nun schiebt er auch wieder neues Blattwerk und einige Blütenknospen. Übrigens habe ich ihn letztes Jahr durchgehend auf der Fensterbank im Wohnzimmer gehabt und er gedieh recht gut, bildete auch Früchte. Nur die Blüten dufteten kaum. Dieses Jahr darf er raus an die frische Luft. Mal sehen, ob er dann noch besser wächst... :)

Limettenbaum (Citrus aurantifolia)
Limettenbaum (Citrus aurantifolia)

Schmeckten wirklich sehr gut im Cuba Libre! ;)

Selbstaussaat:

Anfang des Jahres habe ich die Schwarzäugige Susanne und  Buschtomaten (Tomaten Fiaschetto) selbst ausgesät. Da hat sich auf jeden Fall was getan... :)

Schwarzäugige Susanne
Einige der Susannen habe ich in einen Wasserspeicherkasten gesetzt und hatte erst die Befürchtung, dass es ihnen zu feucht werden könnte. Aber sie fühlen sich wohl. Der Rest der übrig blieb, kam in Hängeampeln, die inzwischen schon draußen hängen. Eigentlich soll man damit ja bis Mitte Mai warten, aber da kein Frost mehr hier bei uns im Norden zu erwarten ist. In einer Hängeampeln sind die Susannen schon ganz vertrocknet. Ich habe einfach nicht rechtzeitig gewässert. Das verzeihen sie nicht. Sie sind definitiv tot! -.-  Da wird der Rest in den Ampeln den Sommer wahrscheinlich auch nicht überstehen. Denn die so oft zu wässern, da hab ich keine Lust... Dann muss da dann halt was anderes rein! Hab ich wieder einen Grund, mir Pflänzchen zu kaufen! :)

Schwarzäugige Susanne
Tomaten Fiaschetto
Tomaten Fiaschetto
Die Buschtomaten links im Bild habe ich schon früher in Töpfe umgesetzt und zusätzlich noch jeweils ein Glas drüber gestülpt, damit sie schneller wachsen. Die Sämlinge rechts im Bild sind zur gleichen Zeit ausgesät, wurden nur später umgepflanzt und mit einem Mini-Gewächshaus bestückt. MIch hat überrascht, wie groß der Unterschied doch ist.


Feldthymian








Der Feldthymian macht sich auch so langsam...














Einjähriges Bohnenkraut habe ich ebenfalls ausgesät, da finde ich aber grad kein Foto. Aber in meinem nächsten Post zeige ich es euch noch mal... :)









Hier meine selbst ausgesäten Chillis aus dem letzten Jahr. Habe sie erfolgreich im Badezimmer überwintert. Nun blühen sie und tragen auch schon kleine Schoten... :)










So, dass war es auch zunächst wieder. Im Mai wird bestimmt noch mehr blühen. Dann kann ich mehr vorweisen... ;) Euch allen ein schönes Wochenende! 

Euer Tessimo

Sonntag, 27. April 2014

Balkonkästen winterhart bepflanzen

Balkonkästen winterhart bepflanzen

Balkonkästen Ende April 2014


Moin Moin!

Seit meinem letzten Post ist wieder etwas Zeit vergangen und auf dem Balkon hat sich so einiges getan. Wie bereits angekündigt, möchte ich euch heute unsere Balkonkasten-Bepflanzung mit winterharten Stauden vorstellen. Das sie winterhart sind, muss nicht bedeuten, dass sie auch den Winter im Balkonkasten überstehen. Diesen Winter möchte ich es jedoch ausprobieren. Dazu dann im späten Herbst mehr.

Zuvor habe ich auf verschiedenen Websites recherchiert, wie ich solch eine Bepflanzung gestalten könnte. Die Masse an Stauden, die für Balkonkästen geeignet sind, schien gewaltig und es war gar nicht so einfach, die richtige Auswahl zu treffen. Letztlich habe ich für mich persönlich folgende Kriterien für meine zukünftigen Stauden beschlossen:

1. Winterharte Stauden
2. Farbtöne im Bereich Lila und Rosa
3. Stauden, die sich in der Form der Blüten unterscheiden
4. Stauden, die etwa zur gleichen Zeit und auch bis in den Herbst hinein blühen
5. Stauden mit verschiedenem Wuchsverhalten
6. Stauden, die auch längere Zeit mit wenig Wasser auskommen

1. Für winterharte Stauden entschloss ich mich, da die Vorstellung, jedes Jahr aufs Neue Pflanzen für die Balkonkästen zu suchen, für mich nicht attraktiv schien. Zudem kosten Pflanzen jedes Jahr auch nicht wenig Geld. Ob die Stauden den nächsten Winter im Balkonkasten auch tatsächlich überstehen, ist zwar nicht sicher, aber trotzdem wage ich dieses Experiment! :)
2. Für die Farbtöne von rosa bis lila entschied ich mich, da sie mir persönlich am Besten gefallen. Zudem können wir durch ein großes Panorama-Fenster ständig von unserem Wohnzimmer auf unseren Balkon schauen. Da dieses Zimmer im Farbton Lila gehalten ist, stellte ich es mir sehr schön vor, diesen Farbton beim Blick aus dem Fenster wieder zu entdecken. So wirkt der Balkon meiner Meinung nach noch mehr wie eine Erweiterung unseres Wohnzimmers.
3. Beim Recherchieren las ich immer wieder, dass eine Balkonkasten-Bepflanzung am Schönsten wirkt, wenn man Stauden wählt, die sich in der Blatt- sowie Blütenform unterscheiden. So wirkt alles etwas aufregender und die verschiedenen Blüten kommen schöner zur Geltung. 
4. Da ich nicht nur von Juni bis August blühendes in den Kästen haben, sondern bis in den Herbst mit Blüten verwöhnt werden möchte, wurde dies ein weiteres Kriterium zur Auswahl der Stauden. Dies grenzte die Möglichkeiten schon etwas mehr ein und nach und nach wurde ich fündig.
5. Stauden mit unterschiedlichem Wuchsverhalten waren mir wichtig, da ich auch eine schöne Außenwirkung haben möchte. Deshalb sollte es eine Kombination aus Stauden sein, die buschig, polsterartig/überhängend und aufrecht wachsen. Eben eine schöne Mischung.
6. Letzten Sommer hatten wir eine Balkonkastenbepflanzung mit Hängegeranien und Hängepetunien. Das sah wunderschön aus, die Pflänzchen benötigten aber auch eine Menge Wasser. War die Erde einmal ausgetrocknet, konnte man gut zwei Kannen Wasser auf einen Meter Kasten gießen. Denn die erste Kanne lief fast komplett durch den Kasten durch. Das möchte ich dieses Jahr nicht mehr, deshalb war ein weiteres Kriterium, dass die Stauden auch trockenheitsverträglich sind. Durch die Auswahl des Balkonkastens beugte ich diesem Problem ebenfalls vor.

Auswahl geeigneter Balkonkästen

Unsere Balkonkästen aus dem letzten Jahr waren jeweils einen Meter lang, jedoch auch sehr wabellig, d.h. sie haben sich beim Befüllen mit Erde und Pflanzen unschön verbogen. Deshalb sollten dieses Jahr Balkonkästen her, die von der Verarbeitung her stabiler sind. Nach langer Recherche stoß ich auf Balkonkästen mit Wasserspeicher und war sofort begeistert von der Idee. Kein Austrocknen der Erde durch ein Wasserreservoir und vielleicht alle paar Wochen mal gießen. Habe sie auch recht zügig bestellt und war mit dieser Entscheidung sehr zufrieden. Die Kästen sind übrigens von dem Hersteller "tyroxx". Die Maße sind 100x22x18 (L/B/H) und das Material Polypropylen. Ich habe drei Stück davon in der Farbe anthrazit bestellt. Leider habe ich jetzt kein Foto von den leeren Kästen parat. 
Die Funktionsweise ist so, dass die Kästen einen Einlegeboden haben. Dieser zweite Boden dient später als Wasserreservoir, mit einem Volumen von 6,5 Litern. Die Pflanzerde kann direkt auf den zweiten Boden ausgebracht werden, welcher durch vier Erdkegel mit dem Wasserreservoir verbunden sind. Zudem befinden sich auf dem Einlegeboden überall kleinere Öffnungen, die jedoch so fein sind, dass keine Erde durchrieseln kann. Sind die Pflanzen einmal eingepflanzt, soll die Erde über die Erdkegel Wasser aus dem Reservoir saugen und so die Pflanzen versorgen. Zudem steigt auch durch Verdunstung durch die kleinen Öffnungen im zweiten Boden Wasser nach oben. Ebenfalls vorhanden sind vier Ablauföffnungen, die so unter dem zweiten Boden liegen, dass die Erde nie ganz im Wasser stehen kann. Überschüssiges Wasser kann so aus den Kästen ablaufen. An der Seite der Kästen befindet sich außerdem ein Wasserstandsanzeiger und eine Öffnung, durch die das Reservoir aufgefüllt werden kann. Zudem gibt es zwei Streben, die für eine bessere Formstabilität der Kästen sorgen. Als meine Stauden geliefert wurden, hatte ich nun doch Bedenken, dass diese möglicherweise in den Kästen absaufen. Es sind ja auch eher trockenheitsliebende Stauden. Ich hatte mich in verschiedenen Foren über Balkonkästen mit Wasserspeicher informiert, natürlich erst, nachdem ich sie schon zu Hause hatte und mit dem Einpflanzen beginnen wollte... ;) 
Dort las ich viele Berichte von Nutzern, die mit solchen Kästen ganz schlechte Erfahrungen gesammelt haben. Nun ja... die Kästen waren jetzt da, die Pflanzen auch... So probierte ich es einfach aus und kann mich auch gar nicht beschweren. Ich bin sogar sehr zufrieden mit den Kästen. Nach dem Einpflanzen goss ich die Stauden einmal an und befüllte dann das Wasserreservoir durch die Auffüllöffnung. Seitdem habe ich das Reservoir nur einmal wieder auffüllen müssen (Könnte im Sommer natürlich häufiger werden). Die Erde ist gut feucht, trieft aber nicht vor Wasser. Auch nach stärkeren Regenschauern fließt das Wasser vernünftig ab. Hier könnt ihr euch die Funktionsweise nochmal genauer anschauen: 

Auswahl der Blumenerde

In der  Vergangenheit habe ich oft schlechte Erfahrungen mit günstigen Blumenerden gemacht. Sie waren oft sehr verdichtet, wodurch die Pflänzchen schlecht wuchsen. Deshalb nehme ich nun jedes Jahr die Blumenerde von Compo Sana. Diese hat einen guten Nährstoffgehalt und ist schön locker. Darin ist mir bisher noch kein Pflänzchen kaputt gegangen und immer zu 100 % angewachsen. Preislich macht das zur günstigen Variante einen großen unterschied. Das ist mir die Erde aber wert. Ich kaufe sie immer im Onlineshop von OBI. Dort war sie bisher immer am preiswertesten (50 L für 7,99- 9,99 Euro).

Winterharte Stauden

Hier jetzt meine Auswahl für die Balkonkästen...Gepflanzt von links nach rechts. Ich habe die Stauden übrigens im Online-Shop von 'Stauden Stade' bestellt. Die Pflänzchen kamen in guter Qualität und sehr gut verpackt hier an. :)


Edeldistel 'Blue Hobbit' (Eryngium planum)

Diese kleine Distel wird etwa 30cm hoch und breit und soll buschig wachsen. Laut Beschreibung sollen die Blätter herzförmig und graugrün sein. Die Blüten erscheinen kugelartig in einem intensiven stahlblau von Juni bis September. Der Standort soll an sonniger Stelle, auf trockenem bis frischem Boden sein.

Es wird angemerkt, die Blütenstände erst im Frühjahr zurück zu schneiden, wegen des schönen Winteraspekts.

Winterhärtezone Z4
Bienenweide


Campanula Poscharskyana 'Lisduggon'

Diese Garten-Hängepolster-Glockenblume wird etwa 20cm hoch und breit und soll polsterartig/ausläuferbildend wachsen. Die rosafarbenen, sternförmigen Blüten erscheinen in der Zeit von Juni bis September. Die Blätter sind eiförmig und sollen winter/-immergrün sein. Der Standort sollte sonnig bis halbschattig auf trockenem bis frischem Boden sein.

Rückschnitt sollte bis zu den oberen Stengelblättern erfolgen.

Winterhärtezone Z3
Bienenweide
Salvia nemorosa 'Pink Friesland'

Dieser Salbei wird etwa 40cm hoch und breit und soll straff aufrecht/horstbildend wachsen. Die lippenartigen Blüten erscheinen von Juni bis September in einem leutenden rosa. Die Blätter sollen lanzettlich und matt grün sein. Dieser Salbei bevorzugt einen sonnigen Standort auf frischem Boden. 

Erfolgt nach der ersten Blühperiode ein Rückschnitt, erfolgt eine Nachblüte.

Winterhärtezone Z5
Bienenweide
Blatt- und Blütenduft



Blaustrahlhafer (Helictotrichon sempervirens 
'Saphirsprudel')

Dieses Gras wird etwa 80cm hoch und soll aufrecht/horstbildend wachsen. Die unscheinbare Blüte erscheint von Juni bis August in einem blau-grün. Das Gras selbst erscheint in einem blau-grau und soll winter/immergrün sein. Der Standort sollte sonnig an trockener Stelle sein. 

Wegen des schönen Winteraspekts sollte der Rückschnitt erst im Frühjahr erfolgen.

Winterhärtezone Z5
Schnittpflanze



Kaukasus-Katzenminze (Nepeta racemosa (mussinii) 
'Superba')

Diese Katzenminze wird etwa 30cm hoch und breit und wächst buschig/horstbildend. Ihre lippenartigen Blüten erscheinen von April bis September in einem blau-lila. Die Blätter sind herzförmig und grau-grün. Der Standort sollte sonnig auf trockenem Boden sein.

Rückschnitt nach der ersten Blühperiode bewirkt eine Nachblüte.

Winterhärtezone Z4
Bienenweide
Blatt- und Blütenduft



Campanula Poscharskyana

Diese Hängepolster-Glockenblume soll etwa 15cm hoch werden und polsterartig/horstbildend wachsen. Die hell-violetten, sternförmigen Blüten erscheinen von Juni bis September. Die Blätter sind eiförmig und sollen winter/-immergrün sein. Der Standort sollte sonnig bis halbschattig, auf trockenem bis frischem Boden sein.

Rückschnitt sollte bis zu den oberen Stengelblättern erfolgen.

Winterhärtezone Z3
Bienenweide




Schleierkraut 'Pink Star' (Gypsophila repens)

Dieses kriechende Schleierkraut soll 50cm hoch werden und aufrecht/überhängend/horstbildend wachsen. Seine schleierartigen, runden Blüten erscheinen von Juni bis August in rosa und gefüllt. Die Blätter sind lineal und grau-grün. Der Standort sollte sonnig auf trockenem bis frischem Boden sein.

Soll schöne Blütenwolken bilden.

Winterhärtezone Z7







Sooo... Das sind die Stauden, die nun in unseren Balkonkästen hausen. Anfangs war ich ja etwas skeptisch, dass sie dort überhaupt an Wachstum zulegen. Aber seit Mitte März sind sie wirklich wunderbar gewachsen und jetzt Ende April finde ich sie schon recht hübsch. Zur Zeit blüht nur die Katzenminze, aber die Glockenblumen und der Salbei sind auch schon dabei, Knospen zu bilden. Es ist ja auch noch früh im Jahr. :) Hier zum Vergleich ein Bild, wo sie gerade frisch eingepflanzt waren und eines, wie es momentan aussieht.



Balkonkästen Mitte März 2014

Ende April


























Nun habe ich es doch endlich geschafft, unsere Balkonkasten-Bepflanzung vorzustellen. Was haltet ihr von meiner Auswahl? Habt ihr selbst schon gute Erfahrungen mit winterharten Stauden im Balkonkasten? Würde mich über eure Erfahrungen und Anregungen freuen! :)

Wünsche euch noch einen schönen Abend.

Euer Tessimo :)